Fläche: 301.336
qkm.
Bevölkerungszahl: 57.998.353 (2003).
Bevölkerungsdichte: 192,5 pro qkm.
Hauptstadt: Rom. Einwohner: 2.455.600 (2003).
Geographie: Italien gliedert sich in die italienischen Alpen,
die norditalienische Tiefebene, die eigentliche Apenninenhalbinsel
und zahlreiche Inseln. Sizilien, Sardinien, Elba, Ischia und Capri
sind wohl die bekanntesten. Die in Oberitalien gelegenen Alpen bilden
eine natürliche Grenze zu Frankreich, der Schweiz, Österreich
und Slowenien. Im Süden, Südwesten und Südosten wird
das Land vom Mittelmeer begrenzt. Die Apenninen, die eine Höhe
bis zu 2910 m erreichen, durchziehen die gesamte Halbinsel.
Norditalien umfaßt die Alpen, die fruchtbare, dicht
besiedelte Po-Ebene und den ligurisch-etruskischen Teil der Apenninen.
In der Region Piemonte und Val dAosta liegen einige der höchsten
Berge und schönsten Skigebiete Europas. Zahlreiche Gebirgsflüsse
fließen von den Bergen zur Po-Ebene und durchziehen das italienische
Seengebiet (Lago Maggiore, Lago di Como und Lago di Garda sind die
bekanntesten). Die Po-Ebene besteht überwiegend aus fruchtbarem
Schwemmland. Der Po, der größte Strom Italiens, mündet
im Osten in die Adria.
Mittelitalien liegt im nördlichen Teil der italienischen
Halbinsel. Die Landschaft der Toskana ist sehr abwechslungsreich;
schneebedeckte Berge (Appennino Toscano), saftiges grünes Land,
Hügel, Sandstrände und zahlreiche Inseln in Küstennähe
erwarten den Besucher. Die Region Marche, zwischen den Apenninen
und der Adria gelegen, ist ein Bergland mit Flüssen und kleinen,
fruchtbaren Ebenen. Die gebirgigen Regioni (Verwaltungsbezirke)
der Abruzzen grenzen im Norden an die Marche, das südlich der
Abruzzen gelegene Molise grenzt im Süden an Puglia. Lazio und
Campania liegen am Tyrrhenischen Meer und bilden die westliche Grenze.
Umbria, das »grüne Herz Italiens«, besteht aus
Hügeln und weiten Ebenen.
Süditalien reicht von Baia Domizia bis hin zum Golf
von Neapel und zieht sich an der felsigen Küste entlang bis
zur Grenze nach Kalabrien hin. In der Campania gibt es niedrige
Berge mit flachen Küstenregionen. Die süditalienischen
Apenninen sind niedriger als die nördlichen, die Appennino
Neapolitano gehen langsam in das sanfte Hügelland der Umgebung
von Sorrent über. Die Inseln Capri, Ischia und Procida im Tyrrhenischen
Meer gehören ebenfalls zur Campania. In Apulien prägen
vulkanische Hügel und abgelegene Sümpfe das Landschaftsbild.
In Süditalien gibt es noch aktive Vulkane, der Vesuv, östlich
von Neapel, ist einer der größten Vulkane Europas. Kalabrien,
die »Stiefelspitze«, ist waldreich und dünn besiedelt.
Die Inseln: Auf dem fruchtbaren Sizilien gibt es zahlreiche
Vulkane und große Lavafelder. Der Küste sind einige kleine
Inseln vorgelagert. Die Landschaft von Sardinien (Sardegna) besteht
aus hohen Bergen und schönen Sandstränden. In Küstennähe
liegen zahlreiche felsige Inseln.
Staatsform: Republik seit 1946. Verfassung von 1946. Zweikammerparlament:
Abgeordnetenhaus (630 Mitglieder) und Senat (325 Mitglieder). Staatsoberhaupt:
Carlo Azeglio Ciampi, seit 1999. Regierungschef: Premierminister
Silvio Berlusconi, seit 2001. Wahl des Staatsoberhauptes alle 7
Jahre durch ein Wahlmänner-Kollegium. Nationale Einheit seit
1861. Italien ist EU-Mitglied.
Sprache: Amtssprache ist Italienisch. Südtirol ist
offiziell zweisprachig, es wird überwiegend Deutsch gesprochen.
Ladinisch ist z. T. Schulsprache in Trentino. In den Grenzgebieten
zu Frankreich und zur Schweiz von der italienischen Riviera bis
zum Gebiet nördlich von Mailand wird Französisch gesprochen,
Slowenisch in Triest und Gorizia. Auf Sardinien spricht man in einigen
Gegenden Katalanisch. In Ferienorten und größeren Städten
wird z. T. Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen.
Religion: 90% römisch-katholisch; protestantische und
jüdische Minderheiten.
Ortszeit: MEZ (UTC + 1); März bis September: MEZ + 1
(UTC + 2).
Netzspannung: 220 V, 50 Hz.
Post- und Fernmeldewesen
Telefon: Internationale Direktdurchwahl.
Landesvorwahl: 39. [Die 0 vor der Ortsvorwahl muß
mitgewählt werden]. Telefonkarten für Kartentelefone sind
in Postämtern, Tabakläden und bei Zeitungshändlern
erhältlich.
Mobiltelefon: GSM 900/1800. Mobilfunkgesellschaften umfassen
Blu SpA (Internet: www.blu.it), Vodafone Omnitel (Internet: www.omnitelvodafone.it),
Telecom Italia Mobile (Internet: www.tim.it) und Wind (Internet:
www.wind.it).
Fax: Viele Hotels bieten Faxdienste an.
Internet/E-Mail: Hauptanbieter ist unter anderen Freenet
(Internet: www.freenet.it), Telecom Italia Net (Internet: www.tin.it),
Tiscali (Internet: www.tiscali.it) und Virgilio (Internet: www.virgilio.it).
Zugang zum Internet hat man an speziellen von der Telecom Italia
eingerichteten Kiosken auf Flughäfen, in größeren
Hotels und an anderen Orten im öffentlichen Raum. Internetcafés
gibt es in allen größeren Städten.
Telegramme: Können bei Italcable persönlich oder
telefonisch aufgegeben werden.
Post: Briefe innerhalb Europas benötigen in der Regel
7-10 Tage. Postlagernde Sendungen sind mit dem Vermerk Fermo Posta
und dem Namen der Stadt zu versehen. Briefmarken werden außer
in Postämtern auch in Tabakläden verkauft. Öffnungszeiten
der Postämter: Mo-Sa 08.00/08.30-12.00/12.30 und 14.00/14.30-17.30/18.00
Uhr.
Deutsche Welle: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen
im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich,
die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen
Welle (Tel: (+49) (0221) 389 32 08. Internet: www.dwelle.de) anzufordern.
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